Niedrigdosis-Computertomographie (CT) der Lunge

Lungenkrebs kann heute sehr schonend und zuverlässig im Rahmen einer so genannten Niedrigdosis-Computertomographie diagnostiziert werden. Mit modernster Technik können Tumore bereits bei einem Durchmesser von wenigen Millimetern entdeckt werden.

Das Verfahren eignet sich daher sehr gut als Früherkennungsmaßnahme für Patienten mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko (z.B. starke Raucher). Erste Studien zeigen, dass zahlreiche Lungenkrebse diagnostiziert werden, die durchschnittlich sehr klein (< 20 mm), gut operierbar und somit heilbar sind.


Vorteile und Nachteile der Lungenkrebsfrüherkennung mit Computertomographie

  • Die Niedrigdosis-CT in Multischicht-Technik gilt heute als die
    empfindlichste Methode zur Lungenkrebsfrüherkennung.
  • Die Niedrigdosis-CT erhöht die Heilungschancen,
    da Lungenkrebstumore in sehr frühen Stadien erkannt werden können.
  • Mit der Niedrigdosis-CT der Lunge können auch Lungenkrebstumore erkannt werden, die sich hinter Gefäßen und Zwerchfellkuppen „verstecken“. Die herkömmlichen Verfahren registrieren solche Tumore nicht.
  • Mittels der von uns standardmäßig durchgeführten computergestützten Analyse der CT-Daten kann das Volumen eines Tumors exakt gemessen und kleinste Größenveränderungen erfasst werden. So lassen sich anhand einer CT-Verlaufsuntersuchung in drei- bis sechsmonatigen Abständen z.B. gutartige Gewebeveränderungen anhand eines fehlenden Größenwachstums zweifelsfrei von bösartigen unterscheiden.
  • Durch die Einführung neuer Detektorsysteme lassen sich an modernen CT-Geräten Lungenuntersuchungen mit einer sehr geringen Strahlendosis durchführen. Mit der Multischicht-CT-Technik liegt die Strahlenexposition bei ca. 0,2-0,6 mSv. Zum Vergleich: Jeder Bundesbürger pro Jahr einer Strahlung aus der Umwelt ausgesetzt, die im Durchschnitt ungefähr 2,5 mSv pro Jahr beträgt.