CT-Koronarangiographie / Kardio-CT

Die CT-Koronarangiographie wird durchgeführt, um im Falle einer entsprechenden Risikokonstellation oder auffälligen Beschwerden eine Verengung der Herzkranzgefäße auszuschließen. Zusätzlich kann die Durchgängigkeit koronararterieller Bypassgefäße sicher nachgewiesen werden. Mit der CT-Koronarangiographie werden die Herzkranzgefäße dargestellt, ohne dass ein Katheter in die Leiste eingeführt werden muss.

Wissenswertes über die Strahlendosis der CT-Koronarangiographie
Wie auch bei der Herzkatheteruntersuchung werden für die CT-Koronarangiographie Röntgenstrahlen eingesetzt, d.h. die Untersuchung ist mit einer Strahlendosis verbunden. Die Strahlendosis variiert je nach Fragestellung. Bei der CT-Koronarangiographie kann in einer Vielzahl von Fällen jedoch eine Strahlendosis um 1 mSv erreicht werden. Damit liegt die Strahlung meistens niedriger als jene, der jeder Mensch Jahr für Jahr aus der Umwelt ausgesetzt ist. Diese setzt sich im Wesentlichen aus der natürlichen Hintergrundstrahlung sowie aus Strahlung durch Baustoffe zusammen und beträgt im Durchschnitt ungefähr 2,5 mSv pro Jahr. Im Einzelfall – z.B. bei Flugreisen - kann sie auch deutlich höher liegen.

Für wen eignet sich die Untersuchung?

  • Für Patienten mit sogenannter „mittlerer, ggf. auch geringer Vortest-wahrscheinlichkeit“ für das Vorliegen einer koronaren Herzerkrankung. (Sprechen Sie uns bitte gerne mit der Frage an, ob bei Ihnen die Notwendigkeit einer CT-Koronarangiographie besteht)
  • Für Patienten nach aortokoronarer Bypass-Operation. Um den Zustand der Bypass-Gefäße zu beurteilen, ist die CT-Koronarangiographie heute eine gleichwertige Alternative zur Herzkatheteruntersuchung.
  • Für Patienten, bei denen die Durchgängigkeit eines Herzkranzgefäßes nach der Implatation von Stents (Gefäßstützen) überprüft werden muss.

Vorteile der CT-Koronarangiographie

  • Im Gegensatz zur Herzkatheter-Untersuchung wird kein Katheter in die Arterie eingeführt.
  • Die Untersuchung ist wesentlich schneller als die Herzkatheter-Untersuchung.
  • „Weiche Plaques“, die noch nicht zu Verengungen der Herzkranzgefäße geführt haben, können nur mit der CT-Koronarangiographie festgestellt werden.

Wir führen diese Untersuchung unter Einsatz eines Dual-Source Multischicht-CTs (Zwei-Röhren-System) durch.
In der Radiologie am Rathausmarkt steht uns das modernste Gerät, das Definition Flash von Siemens, zur Verfügung.
Das Definition Flash verfügt über zwei Röntgenröhren, die gleichzeitig um den Körper des Patienten rotieren und erzielt damit die höchste zeitliche Auflösung bei geringster Dosis.